Projekte
Yvette Coetzee / wonderful catastrophe
Endstation Echtzeit



Zeit hat heute niemand mehr. Wir nicht. Sie auch nicht. Also fassen wir uns kurz!
,Du musst begehren. Du musst begehrenswert sein. Du musst am Wettkampf teilhaben, am Kampf, am Leben der Welt. Wenn du aufhörst, existierst du nicht mehr. Wenn du zurückbleibst, bist du tot.’ (Houellebecq, Die Welt als Supermarkt)
Dauernd gibt es etwas zu tun, zu erledigen, zu kaufen. Jeder ist busy, hat wichtige Termine, sagt „ich muß...ich muß...“. Time is Money, also los! Los! Und wenn es zu viel wird?
Endstation Echtzeit ist ein spartenübergreifendes Experiment zur Frage, wie schnell kann der Mensch werden. Zwei Schauspieler, ein Komponist/Musiker, zwei Tänzer, zwei Figurentheaterspieler, eine Ausstatterin und ein Autor erarbeiteten die Performance unter der Leitung eines Regie- und Choreografie-Teams.
Arbeitsgrundlage waren wissenschaftliche Arbeiten, Zeitungsartikel und Kunstwerke zum Thema „Be- und Entschleunigung“.
Credits
Regie: Yvette Coetzee
Co-Regie, Choreografie: Katja F.M. Wolf
Co-Regie: Eike Hannemann
Dramaturgie: Sarah Ross
Tanz: Joséphine Evrard, Clément Layes
Schauspiel: Mechthild Barth, Martin Molitor
Figurenspiel: Antje Töpfer, Florian Feisel
Ausstattung/Kostüme: Jelka Plate
Musik: Matthias Hermann
Produktionsleitung: Katja Kettner
Spieltermine
Berlin
4./5./7.-9. Juli 2009
theaterdiscounter
Klosterstraße 44, 10179 Berlin
www.theaterdiscounter.de
tickets: 030 - 28 09 30 62
Düsseldorf
7. / 9. / 10. Oktober 2009
Forum Freies Theater
Jahnstraße 3, 40215 Düsseldorf
www.forum-freies-theater.de
tickets: 0211 - 87 67 87-18
Stuttgart
13. – 16. Oktober 2009
17. Oktober (Auszüge im Rahmen der stuttgartnacht 2009)
FITZ! Zentrum für Figurentheater
Eberhardstraße 61, Kulturareal "Unterm Turm", 70173 Stuttgart
www.fitz-stuttgart.de
tickets: 0711 - 24 15 41
Christian Knieps / Fotografie und Performance
Eine Nacht im Park





arrangiert und ausgestattet von Alexandra Dederichs
» christianknieps.de
Matthias Schmelmer / Orgelmusik und Tanz
Music and Dance in Contrary Motion
Für die Eröffnung des Berliner Orgelsommers 2007 beauftragte der Kantor der Berliner Passionskirche Matthias Schmelmer die Choreographin mit einer Performance, die zu der Orgelmusik von Philip Glass den Kirchenraum der Heilig-Kreuz-Kirche bespielt. So entwickelte Katja F.M. Wolf zusammen mit dem Musiker eine Choreographie zu Glass' Stück 'contrary motion', die einerseits dialogisch mit dem Organisten und seinen zwei Instrumenten und andererseits sinnlich mit den architektonischen Gegebenheiten des voluminösen Bauwerks spielt.
Credits
Solo Performance: Katja F.M. Wolf
Orgel Performance: Matthias Schmelmer
Musik: Philip Glass
Probenbegleitung: Patricia Woltmann
Aufführung am 29. Juni 2007, 22:00 Uhr in der Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin-Kreuzberg, Auftragsarbeit der Heilig-Kreuz-Kirche Berlin-Kreuzberg
Alexandra Dederichs
Mit Alexandra Dederichs verbindet Katja eine angjährige Arbeitsbeziehung und Freundschaft, die immer wieder in gemeinsamen Projekten Ausdruck findet. Auch Revolve - Dein Drehmoment (Premiere 17. März 2010) wird Alexandra als Dramaturgin begleiten. Sie betreute bereits 2007 die Dramaturgie für UNWAHRSCHEINLICHE SZENARIEN I – Blick von nirgendwo, 2004 für WOLF tanzt und 2002 für ad ultimo. Schon 1994 war sie Performerin in Katjas '...a notational figure' am EDDC in Arnhem. Zusammen mit Katja war sie 1995 Tänzerin in der interaktiven Medieninstallation TESSLA`S CALLING von Kirk Woolford im Kölnischen Kunstverein und 1997 in Katjas BRANDWELLE und BRENNE NEUE WELLE, sowie 1999 im Festival de theatre Avignon OFF für eine Reihe von strukturierten Duett-Improvisationen. 2005 gründete sie zusammen mit Esther Struck ihre eigene Performancegruppe SEE!
Marcus Grolle




Macbeth
In Macbeth des Düsseldorfer Choreographen Marcus Grolle tanzte und spielte sie den Part der Lady Macbeth sowie eine der drei Hexen. Zusätzlich realisierte sie die Video-Installation für die Bühne. Das Stück wurde im tanzhaus nrw im Februar 1999 uraufgeführt und in einer Neubearbeitung im Januar 2000 wiederaufgenommen. Text, Aktion und Tanz verknüpfen sich zu einer Stationenreise, die politische und psychologische Motive mit persönlichen Erfahrungen der Beteiligten verbindet. Die Inszenierung spürt den Verbindungen von Shakespeares dunklem Zeitalter zu unserer heutigen Realität, zu Zeitgeist und Menschenbild am Ende des 20 Jhds. nach
» Video-Trailer Macbeth
Schlangengesänge – Salomé-Fragmente
2001 folgte Marcus Grolles Inszenierung Schlangengesänge – Salomé-Fragmente nach 'Salomé' von Oscar Wilde als Tanztheater. Auch hier trat Katja F.M. Wolf in der weiblichen Hauptrolle auf. Macht, Eros, Grausamkeit und unerfüllte Begierde, Streben nach materiellem Reichtum und spiritueller Reinheit schweissen die Protagonisten in einem unseligen Reigen zusammen. Marcus Grolle integriert Textfragmente, Tanz und Videoprojektionen, die er gemeinsam mit Katja F.M. Wolf als Darstellerin erarbeitet.
» Video-Trailer Salomé
parfois l'amour, alphaville, hans-lucas lebt
In der im Februar 2003 uraufgeführten Produktion parfois l'amour, alphaville, hans-lucas lebt wirkte Katja F.M. Wolf als Co-Regisseurin,
betreute die Auswahl und Einstudierung der Texte und trat als music operator auf der Bühne in Erscheinung.
» Presse parfois l'amour
Eleanora Allerdings & Der Bilderberg
Für die befreundete Tänzerin, Choreographin und Regisseurin Eleanora Allerdings war Katja F.M. Wolf in zwei Projekten als Tänzerin und als Videofilmerin tätig.
Wie eins zum andern kommt
3 Tanzsoli und 3 Duette, Eleanora Allerdings & Der Bilderberg
UA 02.02. 2000, Tafelhalle Nürnberg
Creation of the Universe
Tanz-und Video-Projekt von Eleanora Allerdings im Cirque des Variétés, Liège, Belgien 1997
» eleanora-allerdings.de
Mary O'Donnell Fulkerson
Dance Alliance
Nach ihrem Abschluß mit Bachelor of the Arts vom EDDC arbeitete Katja F.M. Wolf als Tänzerin für Mary O'Donnell Fulkersons Company Dance Alliance, deren Choreographien auf die improvisative Mitgestaltung ihrer Performer baut. Sie trat in 'Respect' auf, einer Produktion von Renan Demirkan im Kölner E-Werk, für die Mary O'Donnell die Choreographie entwarf. In 'You, Infinite' im tanzhaus nrw erforschte O'Donnells choreographischer Ansatz die vierte Dimension in verschiedenen Räumen und Raum-Installationen des sich noch im Umbau befindlichen Gebäudes. 'Access to Idols' forderte die Zuschauer in einer offenen Spielsituation im tanzhaus nrw 1999 heraus, in das Geschehen aktiv einzugreifen, mit den Performern zu sprechen, zu tanzen und spielen, ein lustvolles Experimentierfeld für verantwortliche Anarchie.
Mary O'Donnell Fulkerson entwickelte in ihrer Laufbahn seit den Anfängen der Contact Improvisation im Kreis um Steve Paxton und der New Yorker Judson Church-Bewegung, über ihre Zeit als Head of Dance Department am Dartington College, England, bis zur Co-Direktorentätigkeit an CNDO und EDDC in den Niederlanden eine Philosophie der Choreographie als Territorium von 'Anarchie und Verantwortlichkeit'. Ein künstlerischer Ansatz, der den Menschen als soziales Wesen in den Mittelpunkt stellt und dessen soziopsychologische Tiefe und anarchische Experimentierlust Quelle der Inspiration für Katja F.M. Wolf war.
17 landscapes / hour
Gruppenstück für 17 Tanzstudenten des EDDC, Choreographie von Mary O‘Donnell, Arnheim 1994
Respekt
Multimedia-Theater von Renan Demirkan, Choreographie Mary Fulkerson O`Donnell, E-Werk Köln 1997
You, Infinite
Tanztheater-Einrichtung in vier Räumen von Mary O‘Donnells Company Dance Alliance, tanzhaus nrw 1998
Access to Idols
Interaktives Tanztheater von Dance Alliance / Mary O‘Donnell, tanzhaus nrw, 1999
www.releasedance.com



